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Aktuelles

Kohlessen 2006

Veröffentlicht: Samstag, 20. Januar 2001 08:00Geschrieben von Super User
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Kohlessen des Emder Rudervereins - im Jubiläumsjahr - am 24.11.2006

 

Dass man ein traditionsgemäßes Grünkohlessen immer noch steigern kann, wurde mit dem Kohlessen am 24.11.2006 erneut bewiesen.

Nicht nur, dass unser Vereinsvorsitzender Jan Bleeker wieder ca. 70 Mitglieder und Gäste begrüßen konnte, nein, in unserem Jubiläumsjahr machte Jan uns auch vertraut mit der Geschichte, die sich um dieses herrliche Gewächs rankt.

Demnach stammte dieses Kraut aus Nordafrika und wurde von den Wikingern mitgebracht. Es galt seinerzeit als Unkraut, und hätte der Kappeskäfer nicht sein Unwesen getrieben und die Weisskohlernte weitestgehend zerstört, wäre es wahrscheinlich auch ein Unkraut geblieben. Erst nachdem man Wotan einige Jungfrauen opferte, hatte dieser ein Einsehen und schickte den Frost, welcher notwendig war, um aus dem „Unkraut" ein herrliches Gericht zu zaubern. Erst durch diese Umstände entstand das heutige „Leibgericht" der Ostfriesen.                                                                                                                                             Einige Ruderkameraden hielt es fast nicht auf den Stühlen, denn die Bäuche waren leer, hatte man doch nachmittags noch schnell eine große Runde absolviert, die fast bei Artie ihr „gemütliches" Ende gefunden hätte. Aber nun war der Hunger groß und man wollte „zufassen".

Frau Gerhardt hatte lecker und reichlich gekocht und es wurde ordentlich zugelangt. Jan Bleeker vertellte Dööntjes, bevor das alte „Königspaar" Dr. Annette Kanzenbach und Hinni Groenhagen ihre Insignien ablegten und das neue Königspaar inthronisiert wurde. Mit Barbara Landau und Manfred Jönsson wurden aber würdige Nachfolger ausgewählt, die sich natürlich nicht lumpen ließen und Obstler oder sonstigen Magentrunk ausschenkten.

Ein weiterer Höhepunkt dieses gelungenen Festes war die Darbietung von RK Herbert Carsjens, der uns zu tränenreichem Gelächter brachte (fast hätte es ihn selbst erwischt), als er uns die Geschichte eines klemmenden Reissverschusses erzählte, der sein „Opfer" zur Verzweiflung bringen konnte.

Der Rest des Abends wurde bei netten Gesprächen und entsprechenden Gläschen an der Theke fortgesetzt.

Danke an dieser Stelle für die fleißigen Hände und den netten Abend.

 

Hartmut Bakker

 

Adventstour zum Großen Meer

Veröffentlicht: Samstag, 20. Januar 2001 08:00Geschrieben von Super User
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Adventstour zum „Großen Meer" am 3.12.2006

 

Am 1. Advent fanden sich ca. 30 Ruderkameradinnen und Ruderkameraden ein, um eine gemeinsame Tour zum „Großen Meer" zu wagen und im Meerwarthaus die ostfriesische Speise „updrögt und insett-Bohnen" zu genießen.

Vom Oldenburger Ruderverein waren 8 Ruderinnen und Ruderer angereist, um diese Tour mit den „Emdern" gemeinsam zu begehen. Eine ganz harte „Emderin" wagte sich sogar per Pedes zum „Großen Meer".

Mit fünf Vierern mit Steuermann/-frau starteten wir unsere Tour an der Kesselschleuse bei trockenem Wetter, aber mit teils heftigen Winden. Erste kritische Töne wurden laut, ob man nicht besser über Hinte und Loppersum zum Meerarthaus rudern solle, denn über das „Kleine Meer" wäre es wohl kabbelig und über das „Große Meer" ginge es sicherlich schon gar nicht.

Allem Zetern zum Trotze ruderten wir Richtung „Kleines Meer", trafen auf  kabbeliges Wasser mit Wind von der Seite, erreichten aber ohne nennenswerte Wasserübernahme den Heikeschloot.  Das „Große Meer" brachte dann schon eher die erwarteten Schaumkronen auf dem Wasser und Herbi meinte nur: „ dat is ja keen rudern..."

Gegen Mittag waren wir dann in „Ubbens Meerwarthaus" und konnten die ersten Bierchen in Empfang nehmen. Das Essen wurde aufgetischt und es wurde gut zugelangt, was sich noch später rächen sollte.

Für den frühen Nachmittag waren die Wetterprognosen nicht gerade rosig, hatte man doch teils schwere Sturmböen vorausgesagt. Die Wellen auf dem Meer hatten zugenommen, und so starteten wir nach dem opulenten Mahl Richtung Loppersum. Einige waren ganz heiß darauf, noch bei „Artie" sich einen „Damenlikör" zu genehmigen, daraus wurde allerdings nichts.

Ein Vierer hatte auf dem Meer soviel Wasser übernommen, dass ein „Lenzen" kurz vor „Artie" unumgänglich war.

Nachdem wir das „Loppersumer Meeer" passiert hatten, rächte sich die zu große Essenslust und die Bäuche wurden schwer. Einige hätten vielleicht doch lieber bei „Artie" den berühmt- berüchtigten Damenlikör  zu sich nehmen sollen -  aber zu spät ist zu spät.

So erreichten wir am frühen Nachmittag das Bootshaus an der Kesselschleuse und hatten trotz einiger Unbilden eine tolle Tour ( bei 25° in der Sonne und Wasser wie Speck kann Jeder/Jede rudern ). Vielen Dank an dieser Stelle für die Organisation und das „Begleitprogramm".

 

Hartmut Bakker

 

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