Drachenbootfahren ist mittlerweile in Emden zu einer beliebten Wassersportart geworden.

Nicht nur zur Emder Hafenmeile können Drachenboote auf dem Wasser beobachtet werden, sondern mittlerweile solange wie die Wasser- und Wetterverhältnisse es zulassen.

Dabei wird die letzte Drachenbootregatta meist im Dezember ausgefahren.Danach geht es weiter mit Hallentraining und Indoorregatten, bedeutet Tauziehen mit Drachenbooten im Hallenbad.

Der Sport

Hier ein paar kurze Informationen über das Drachenboot: Ein Drachenboot ist 12,49 Meter lang und 1,16 Meter breit und besteht aus mit Fiberglas verstärktem Kunststoff.
Ein Drachenkopf am Bug und ein Drachenschwanz am Heck schmücken die Bootsenden. An den Seiten der Boote sind vielfach Drachenschuppen aufgemalt. Die Krallen werden durch die Paddel symbolisch dargestellt.
Im Drachenboot sitzen 20 Paddler in 10 Zweierreihen. Im Bug gibt ein Trommler den Takt an. Im Heck steht der Steuermann und hält das Boot auf Kurs.

Vorwärts gebracht wird das Boot mit Holz- oder Kunststoffpaddeln, die in einer Kadenz von bis zu 100 Schlägen pro Minute im Wasser beschleunigt werden. Drachenbootrennen werden in der Regel über Distanzen von 250, 500 und teilweise 1000 oder 4000 Meter ausgetragen.

Mit einer Maximalgeschwindigkeit von ca. 14-16 km/h brauchen die schnellsten Boote weniger als eine Minute für 250 Meter. Dies ist zwar langsamer als ein Achter im Rudern, aber dennoch beachtlich, wenn man die Verdrängung und das Gewicht eines Drachenbootes berücksichtigt.

Eine Drachenbootbesatzung besteht aus mindestens 16 Paddlern (bei internationalen Rennen aus mindestens 18 Paddlern). Maximal dürfen 20 Paddler im Boot sitzen. Dazu kommen ein Steuermann (am Heck des Drachenbootes) und ein Trommler (am Bug des Drachenbootes).

Drachenbootsport ist ein absoluter Mannschaftssport und nichts für Einzelkämpfer, nur das ganze Team entscheidet über Sieg oder Niederlage. Teamgeist ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die jeder Sportler mitbringen sollte.
Allen Altersklassen steht dieser Sport offen und kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden.
Leistungssport, Sport oder Fun - alles kann mittlerweile im Emder Ruderverein genutzt werden.

Teams in Emden

Mittlerweile haben sich bereits feste Betriebs-, Fun- und Breitensportmannschaften im Emder Ruderverein gebildet, die bereits ab April auf dem Wasser sind um zu trainieren. 3 Drachenboote können mittlerweile im Emder Ruderverein genutzt werden.

Das Team der Citydragons der Stadt Emden und das Team Green Power der Stadtwerke Emden stellen dabei dem ERV ihre Boote zur Verfügung. Das dritte Drachenboot Likedeeler gehört dem Emder Ruderverein das 2013 neu angeschafft wurde. Der Ruderverein verfügt also über absolut erstklassiges Bootsmaterial im Verein an der Kesselschleuse. Beim Drachenbootfahren steht aber auch das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Ob als Teambuilding, Firmenausflug, Klassenfahrt, Schulsport, gemeinsames Regattatraining, Stadtrundfahrt oder Schulung für den Leistungssport.

Solange die Emder Kanäle eisfrei sind, gehen die Drachenbootsportler regelmäßig auf das Wasser. Bei Eisgang oder stürmischem Wetter wird dann in den eigenen Sport- und Krafträumen des Emder Ruderverein trainiert. Der Emder Ruderverein bietet diesen Drachenbootsport also als Ganzjahressport an.

Wer also gerne in den Drachenbootsport mit einsteigen möchte, kann sich gerne im Emder Ruderverein über die verschiedenen Trainingszeiten informieren. Neue Drachenbootfahrer werden immer gesucht.

 

Outrigger Logo   Outrigger Sport im Emder Ruderverein 

 

Qulle Wikpedia

Die Geschichte des Auslegerkanus begann vor etwa fünftausend Jahren im Südchinesischen Meer. Von dort startete die Besiedlung von über zehntausend Inseln im südlichen Pazifischen Ozean. Durch die Erfindung des Auslegers (polynesisch Ama) konnte der Rumpf (Wa’a) so schmal konstruiert werden, dass leicht erhebliche Geschwindigkeiten bei hoher Stabilität erreicht werden konnten.

Etwa vor zweitausend Jahren waren es die Polynesier, die mit verbesserten Booten größere Distanzen über das offene Meer überwanden und damit die entferntesten Winkel eroberten, bis sie zuletzt vor etwa tausend Jahren Neuseeland entdeckten. Auch der 9000 Jahre alte und in der Zeit der britischen Kolonisation ausgestorbene Aborigine-Stamm der Ngaro in Queensland, Australien, befuhr das Seegebiet der Whitsunday Islands mit Auslegerkanus. Das Auslegerkanu war die Grundlage zur Besiedlung der gesamten Südsee. Die polynesischen Konstrukteure entwickelten nicht nur den einfachen aber hochseegeeigneten Bootstyp, sondern gleichzeitig auch eine hervorragende Fähigkeit mit Hilfe der Sterne zu navigieren und Inseln in ihrer Nähe förmlich zu riechen oder durch Veränderungen der Wellenformationen zu orten. Heute beherrschen immer weniger Menschen noch diese uralten Navigationskünste.

In Sri Lanka wird dieser Bootstyp (unter dem Namen Oruwa) heute noch bei Küsten- und Lagunenfischern genutzt.

 

Es gibt verschiedene Bootstypen. Den Va’a gibt es traditionell als V1 (Va’a Hoe), V3 (Va’a Toru), V6 (Va’a Ono), V12 und V16 (Va’a Tauati – zwei miteinander verbundene V6/V8), vom Lagunen- oder Flachwasserboot bis zum hochseetauglichen Auslegerkanu. Ferner gibt es noch 2er und den 4er. Am häufigsten werden 1er und die 6er eingesetzt. Der 1er wiegt in der Regel zwischen 10 und 15 kg und kostet (je nach Material und Verarbeitung) zwischen 1.800 und 2.800 Euro. Ein 6er ist etwa 13,70 m lang, hat ein Gewicht von 130–160 kg und kostet mit Ausrüstung ca. 8.000 bis 10.000 Euro.

 

Der Emder Ruderverein verfügt mittlerweile über 3 Boote
einen 1 er Outrigger
einen 2 Outrigger und seit November 2018 auch über einen
einen 6 Outrigger
Mit diesen Booten kommt jeder Kanu und Drachenbootfahrer auf seine Kosten.
Kilometerschruppen, Technik und Ausdauertraining kann jeder für sich selber gestalten.
Es geht aber auch einfach eine ruhige Wanderfahrt durch die Emder Kanäle.
Wem also das Teamtraining im Drachenboot nicht ausreicht, der fühlt sich im Outrigger gut aufgehoben.
Seit 2015 paddeln wir auch rüber zu den Ostfriesischen Inseln, Baltrum und Norderney waren die Ziele die relativ gut zu erreichen sind.
Wellenreiten ist das, was Outriggerfahren ausmacht.
Gestartet wird meisten von Norddeich oder Meßmersiel.
Regatten werden auch in allen Ourtrigger Klassen angeboten, 2018 z.B. sind wir in Warnemünde beim Ostseecup gestartet.
Mit den 6 Outrigger planen wir weitere Ostfriesische Inseln anzufahren.
Aber auch Regatten wie z.B. die Rugia Hoe auf der Ostsee oder das Hawaii Festival Kemade in Bochum.

 

Trainingskalender

Eine Übersicht über freie Trainingstermine finden Sie hier: zum Kalender

Training der Likedeeler

Sommerzeit:März bis November

Dienstag: 18:30 Uhr Ruderverein Emden

Donnerstag: 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Hallensport (Kraft -Ausdauer) Emder Ruderverein

18:00 Uhr Ausdauertraining mit Stefan Bolinius

19:00 Uhr Langhanteltraining mit Stefan Bolinius

 

Winterzeit: November bis März

Emden:

Dienstag: ab 17:30 Uhr Hallenwassertraining im Paddelkasten

Donnerstag: wer möchte ab 19:00 freies Training im Kraftraum des Ruderverein

 

 

Kontakt

Ansprechpartner: Wilfried Meier und Manfred Schlien

zum Kontaktformular

 

Das Team Likedeeler

Das Team Likedeeler ist eine Renngemeinschaft mit der Hochschule Emden/ Leer und dem Emder Ruderverein. Gegündet hat sich das Team 2013. Trainiert wird in Emden. Das Team ist immer auf der suche nach Paddelern die Spaß haben am Teamsport.

Wir Likedeeler wollen Sportlich Drachenboot fahren und den Drachenbootsport in der Region fördern. Wir machen den Sport mit Spaß und Ehrgeiz um Erfolgreich Rennen zufahren. Teamgeist und der Spaß am Drachenbootsport stehen bei den Likedeelern vor dem Erfolg.

Wir freuen uns über jeden Zugang ob für den Drachnboot oder Outriggersport

Im Team oder für sich.

Der Emder Ruderverein hat sich breit aufgestellt.

 

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